Bürgerbegehren 'Kreisel statt Ampel': Unterschriften dringend gesucht!
Bürgerbegehren "Kreisel-statt-Ampel" läuft gut an - Offizielle Sammelstellen gesucht - Nur Unterschriften auf Papier zählen
In der Ratssitzung am 20. Mai 2026 hat der Stadtrat die Stadtverwaltung beauftragt, für den vorhandenen Kreisel an der Von-Esmarch-Straße, Busso-Peus-Straße und der Roxeler Straße eine Ampelkreuzungsanlage zu planen und einen entsprechenden Baubeschluss vorzubereiten. Gegen diese Pläne gibt es, nicht nur bei den direkt Anwohnenden, starken Widerstand. Mit dem Bürgerbegehren "Kreisel statt Ampel", das kurz nach dem Ratsbeschluß drei Unterzeichnende beim Dezernenten des Oberbürgermeisters, Christoph Kattentidt, offiziell beantragt haben, soll der Stadtrat auffordert, sich nochmals eingehend mit der Thematik zu befassen. Dazu sind 10.013 Unterschriften von allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt notwendig. Sollte der Stadtrat dann weiterhin eine Kreuzung bauen wollen, würde sich ein stadtweiter Bürgerentscheid anschließen, beim dem ca. 25.000 Kommunalwahlberechtigte mehrheitlich gegen die Kreuzungsanlage, und für einen sicherheits- und verkehrstechnisch modernisierten Kreisel, votieren müssten um die Planungen zu stoppen.
Sammelstellen und Unterstützende gesucht
Um das Ziel so schnell wie möglich zu erreichen, sucht die Initiative gezielt nach weiteren lokalen Geschäften, Betrieben, Cafés und Vereinen in ganz Münster, die als offizielle Sammelstellen dienen möchten und bei denen Bürgerinnen und Bürger die Listen einsehen und unterschreiben können. Kontakt cia E-Mail an kreisel@fahrradstadt.ms .
Wir haben uns mal bei Jerome Schohaus (Anwohner und Initiator des Bürgerbegehrens erkundigt), wie das Bürgerbegehren denn so anläuft. „Gut“, meint er. aber es seien noch viele Unterschriftenlisten im Umlauf, so dass es schwierig sei eine Art Zwischenbilanz zu ziehen., das läge einfach da dran, dass noch viele Unterschriftenlisten im Umlauf seiemn. Vermutlich würden einige Sammler die Listen erst abgeben, wenn die 10 Zeilen gefüllt wurden.
Die Initiative habe einige Sammelstellen im Stadtgebiet aufgelistet und suche noch dringend Menschen, die während Veranstaltungen sammeln.
Einsehbar hier:
https://kreisverkehr.fahrradstadt.ms/#sammelstellen
Menschen die sich noch aktiv einbringen wollten, können
einfach den passenden Link anklicken und uns schreiben.
Gerade in den Sommerferien würden sich der Kreiselbeauftraagte Schohaus und seine Mitstreiter die Anwohnenden Raphaela Imort und BVB-Boss Carsten Cramer über "helfende Hände“ freuen.
Ansonsten hätten sich viele Bürgerinnen und Bürger
gemeldet, die initial die Online-Petition gezeichnet haben.
Wichtig sei es für alle zu wissen, dass nur schriftliche Unterschriften auf Papier zählen und die vorherige digitale Petition "nur" ein Stimmungsbild sein konnte Im übrigen seien alle Stadtteile involviert, es ist nicht auf Gievenbeck beschränkt. Wer über 16 Jahre alt ist und in Münster wohnt, darf wählen.
Foto: Stadt Münster