Neue Anlaufstelle für Studierende: Zentraler Info-Punkt und interkulturelle Räume eröffnet
Zentraler Info-Punkt (ZIP) erleichtert Studierenden das Leben – BIK fördert interkulturellen Austausch
Dr. Christoph Holtwisch, Geschäftsführer des Studierendenwerks Münster, zeigte sich in seiner Rede sichtlich erfreut über diesen „besonderen Tag“. in der 100 jährigen Geschichte des Studentenwerks. Mit nur einem halben Jahr Verspätung eröffnete er den neu gestalteten Zentralen Info-Punkt: „Was wir heute eröffnen dürfen, ist eine Art Bürgerbüro im Rathaus. Ob es um Studienfinanzierung, Wohnen, persönliche Belastungen oder den Wunsch nach Austausch und Gemeinschaft geht: Studierende finden an der Bismarckallee künftig schneller die passende Unterstützung. Mit dem ZIP und den neuen BIK-Räumen entsteht ein gemeinsamer Anlaufpunkt, der Beratung, Service und studentisches Leben miteinander verbindet. “
Holtwisch ließ durchblicken, dass der Weg zur Eröffnung nicht immer einfach war. Besonders die Glas-Brandschutzwand im Eingangsbereich forderte ihn und das Gebäudemanagement heraus. „Da gab es erheblichen Abstimmungsbedarf. Aber: Was lange währt, wird endlich gut. “ Zudem konnte Holtwisch eine weitere positive Nachricht verkünden: „Wir sind nicht nur innerhalb des Kostenrahmens geblieben, sondern sogar darunter. “ Rund 390.000 Euro waren eingeplant, so Katrin Peter, am Ende wurden etwa 375.000 Euro ausgegeben.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. An der hellen, freundlichen Beratungstheke nehmen die Mitarbeitenden die Anliegen der Studierenden auf, beantworten erste Fragen und vermitteln gezielt an die zuständigen Ansprechpersonen in den Fachabteilungen. Für persönliche und vertrauliche Gespräche stehen separate Beratungsbüros bereit.
Bisher verteilten sich die Beratungsangebote des Studierendenwerks auf verschiedene Standorte. Der neue ZIP schafft nun kurze Wege, klare Zuständigkeiten und einen gut sichtbaren Zugang zu den Angeboten. Franziska Utech leitet diesen Bereich.
Neue Räume für Beratung – Internationales – Kultur
Gleichzeitig stellte das Studierendenwerk die neuen Räume der Abteilung Beratung – Internationales – Kultur in der Bismarckallee 3 vor. Zuvor war die Abteilung im Wilhelmskamp untergebracht. Viele Beratungsangebote und Veranstaltungen finden künftig an diesem Standort statt.
Aus den früher von Radio Q genutzten Räumen entsteht nun ein vielseitig nutzbarer Ort für Beratung, Begegnung und gemeinsame Aktivitäten. Eine neue Küche bietet Raum für Kochveranstaltungen und interkulturellen Austausch. Ein Kickertisch lädt zum Gespräch ein. Derzeit entsteht ein Bewegungsraum mit Spiegeln, der künftig für Sport-, Tanz- und weitere Bewegungsangebote genutzt wird. Barbara Tepe leitet diesen Bereich.
Die räumliche Nähe zu den weiteren Abteilungen des Studierendenwerks erleichtert die Zusammenarbeit und sorgt für kurze Wege. Radio Q ist inzwischen in die Räume des BIK im Wilhelmskamp umgezogen.
Bild: Dr. Christoph Holtwisch (links) eröffnete gemeinsam mit den Abteilungsleiterinnen Barbara Tepe (BIK) und Franziska Utech (rechts, ZIP) den neuen Zentralen Info-Punkt sowie die neuen Räumlichkeiten der Abteilung Beratung – Internationales – Kultur (BIK). Foto: Frank Biermann